
"Für das Konzert hatte Otto Solisten verpflichten können, deren Stimmen sämtlich durch elegante Linienführung, eine hohe Textverständlichkeit und Transparenz gefielen: [...] In der Kantate von Bach-Sohn Wilhelm Friedemann gestaltete Bass Richard Logiewa seine Partien mit vornehmer Autorität und vollbrachte das Kunststück, den Arien einen opernhaften Gout zu geben, der die stilistische Besonderheit dieser Musik unterstrich: Was bei Bach zuweilen stört wurde hier zum aparten Stilmittel."
Gesungen wird in der Mainzer „Lucretia“ eindrucksvoll, wobei sich José Gallisa (Collatinus), Richard Logiewa (Junius) und Patrick Pobeschin (Tarquinius) auf ebenso hohem sängerischen Niveau bewegen wie Sanja Anastasia, eine Lukretia von gleich starker stimmlich-gestalterischer wie szenischer Ausstrahlung.
"...und Richard Logiewa, der als von tenoraler Höhe bis schwarzer Tiefe gleichermaßen warm ummantelter Bass und packendem Ausdruck restlos begeisterte."
"Obwohl der Jüngste im Bunde, strahlte Richard Logiewa eine klangliche Souveränität aus - kernig und warm zugleich erreichte seine Stimme alle Winkel des Gotteshauses."
"Richard Logiewa durfte seinen mächtigen Bariton leider nur am Schluss und ganz kurz vorführen, dabei musste er als guter Geist die ganz Zeit auf der Bühne präsent sein." (magazin - der opernfreund)
"Ihren Onkel Orgando sang der Bariton Richard Logiewa, der erst am Schluss der Oper seinen großen Auftritt hatte, den er mit kräftiger Stimme zum Teil im Zuschauerraum absolvierte." (der neue merker)
Aufführung in der Hochschule für Musik:
...Logiewa machte hingegen vergessen, dass die zukünftigen Profis an dieser Rolle zuweilen noch feilen: Sein Papageno klang so prickelnd und fließend, als habe er sein Lebtag nichts anderes gemacht, als diese Arien zu singen...
...Sehr solide in der Ausführung stellte sich der Bariton Richard Logiewa vor. Mit Sensibilität und tonschöner Stimme meisterte er seinen Part...
...Christian Rathgeber belebte die Partie des Evangelisten meisterlich, Richard Logiewa beeindruckte als Jesus. Da rann einem schon mal ein Schauer über den Rücken bei derart intensiven Interpretationen...
…Der erst 20-jährige Bariton aus Idar-Oberstein zeigte für sein Alter absolut außergewöhnliches Talent, souverän in Ausdruck und Diktion, gewandt als Mozarts “Figaro”, geschickt, charmant und mit einem beachtlichen Maß an Stimmkultur…
…Richard Logiewa und Joel Kohler stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass sie der großen Aufgabe, die sie sich gestellt hatten, gewachsen sind. Logiewas Stimme verfügt über alle Register, die nötig sind, um den oft in wenigen Augenblicken völlig wechselnden Stimmungen dieser Musik gerecht zu werden…Vor allem aber beeindruckt Logiewa durch die Expressivität, die er schon jetzt, zu Beginn seiner musikalischen Laufbahn, ins Spiel zu bringen verbarg…